Modernisierung des Turnierplatzes im Schloßpark zu Rastede

Der Turnierplatz im denkmalgeschützen Schloßpark zu Rastede ist Austragungsort für eine Vielzahl von Freiluftveranstaltungen. Die Reitveranstaltungen haben überregionale Bedeutung erlangt und ziehen ein breites Publikum an. Um dem Zuspruch der Veranstalter und des Publikums auch in Zukunft gerecht werden zu können hat die Residenzort GmbH Rastede gemeinsam mit den Veranstaltern die bestehenden Defizite der Anlage erarbeitet und die Lösungsvorschläge für eine langfristige Inwertsetzung des Turnierplatzes seit 2008 schrittweise umgesetzt.

Ziel ist es die Attraktivität und Nutzbarkeit des Turnierplatzes soweit zu steigern, daß die derzeitigen Veranstaltungen sicher und für die Gäste erlebbarer gestaltet werden können. Eine überregionale zeitnahe Berichterstattung ist unverzichtbarer Bestandteil für moderne Sportveranstaltungen. Für die Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Turnierplatzes ist es wichtig zukünftig weitere Veranstaltungen durchführen zu können. Dieses ist nur über eine Verlängerung der Nutzungsdauer möglich, d.h. die Anlage muss ganzjährig zur Verfügung stehen.

Etwa 2/3 des Rennplatzes sind in den 80er Jahren abschnittsweise ausgebaut worden. Der Aufbau der oberen Bodenschichten wurde für Reitsportveranstaltungen optimiert. Der Ausbau umfaßt auch den Einbau von Dränagen sowie einer Beregnungsanlage. Damit ist die ganzjährige Nutzbarkeit des Platzes gegeben. Um den Zuschauern in den Sommermonaten mehr Komfort (Schatten) bieten zu können, wurden für die Tribünenanlage 9 Großschirme (je 40 m²) angeschafft. Bei Bedarf werden die Schirme in die Fundamente mit Bodenhülsen gesteckt. Dieses ermöglicht einen sicheren Stand der Schirme und einen schnellen Auf- und Abbau. Diese Alternative betont den offenen Landschaftscharakter des Turnierplatzes.

Die Zugangsbereiche zum Turnierplatz wurden durch Pflasterarbeiten aufgewertet. Die Zaunanlage umschließt den gesamten Turnierplatzbereich. Mobile Kassenhäuser können bei Bedarf schnell aufgestellt werden und ermöglichen einen kontrollierten Zugang zu den Veranstaltungen. Sämtliche Maßnahmen wurden intensiv mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden abgestimmt.

Auftraggeber:
 Residenzort GmbH Rastede
Baukosten:
 1.000.000 € (brutto)
Planung und Realisierung:  bis 2010